Joiz Tv und Dania zum Thema Frauen und Orgasmus
http://www.joiz.ch/videos/watch?bclid=1186212262001&bctid=1189606417001
Echt ein toller Sender, der gute Arbeit leistet!
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Echt ein toller Sender, der gute Arbeit leistet!
In den Paartherapien kommt immer wieder die Frage, woran man merkt, dass es der falsche Partner ist?
Dazu ein Beispiel: Letzte Woche war ein Paar bei mir – nennen wir sie Max und Susi – die momentan immer wieder in Streit miteinander liegen. Meistens fängts wegen Kleinigkeiten an. Die Brosamen liegen noch auf dem Tisch und die berühmt berüchtigten Socken liegen neben dem Wäschekorb und und und…. Zu Beginn merkt Susi es noch nichts, danach nervts und es nervt sie immer mehr und mehr. Susi und Max nehmens persönlich und fühlen sich nicht wertgeschätzt. Max beginnt sich zu fragen, was er da für ein Ungeheuer zu sein scheint. Susi ist enttäuscht, weil sie dachte, dass er sie genug liebe um solche profanen Dinge nicht zu tun.
Jetzt kommt die Wende nachdem man sich genug schlecht gemacht fühlt vom Partner – man mag ihn nicht. Man wendet häufiger einer der apokalyptischen Reiter an (Kritik, Rechtfertigung, Verachtung, Maurn/Rückzug, Machtdemonstration). Die Kommunikation wird schlechter. Sie nörgelt, er zieht sich zurück…..
Das doofe am ganzen ist, dass beide sich selbst nicht mehr mögen. Jeder der beiden ist zwar stark aufs Verhalten des anderen fokussiert, aber eigentlich leiden sie viel mehr darunter, dass sie sich als Nörglerin bzw. Schweiger selbst nicht mehr leiden können.
Susi und Max standen kurz davor sich zu trennen, bevor sie in Therapie gekommen sind. Es ist einfacher die Situation zu verlassen, als sich jeden Tag als Ungeheuer zu erleben.
Jetzt könnte man sich ja mal selbst ins Spiegelbild schauen – einfach so als Idee. Gewöhnt ist man sich in dieses des anderen zu schauen.
Bei keinem anderen benimmt man sich nämlich anders. Max berichtet, dass er nicht anders könne, als sich zurück zu ziehen. Aber tut er das auch im Geschäft? oder Susi? nörgelt sie auch so ihre Freundinnen an oder rastet aus bei ihnen? Vermutlich nicht.
Da wir durchaus über ein breites Repertoir an Verhaltensmöglichkeiten verfügen, könnte es jetzt an der Zeit für die beiden sein Neues auszuprobieren.
Die Entwicklung in der Therapie kann genützt werden sich wieder selbst mehr zu mögen! Jeder hat die Chance an sich zu arbeiten und sein Verhalten und den Sinn dahinter zu überdenken.
Max und Susi entdecken mehr und mehr wieder wie sie sich selbst mögen können und lernen zu erkennen, was mit ihnen persönlich zu tun hat.
Als ich Teenager war und dachte ich sei der hässlichste Mensch auf der Welt gab es trotzdem was, was ich schön fand an mir – meine Haare!
Egal wie unansehnlich ihr euch findet, es gibt immer schöne Teile an euch. Die Kunst ist nur sie zu finden und wertzuschätzen. Nehmt euch Zeit für Euch und überlegt was ihr besonders an euch mögt. Die Übung ist erst dann erledigt, wenn ihr mindestens 10 Dinge gefunden habt.
Eine Haarsträhne wird langsam um den Finger gewickelt. Ein Blick trifft etwas schräg aus den Augen direkt ins gegenüberstehende Auge……
Männer und Frauen haben eine kluge Zeichensprache entwickelt. Ohne dass wir es bewusst wahrnehmen sind wir schon längst am kommunizieren. Wir wissen in kürzester Zeit, ob wir uns für den anderen interessieren. Wie wissen auch nach Sekunden ob dieser Lust hat zu Spielen. Zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede. Männer gebrauchen eher ausladende Bewegungen, was Frauen als männlich und selbstsicher erscheint. Frauen berühren sich oft selbst.
Je besser einer versteht, wie und was er oder sie einsetzen kann, desto höher sind die Erfolgschancen beim anderen Geschlecht.
Es lohnt sich mal herumzuschauen und genau zu beobachten. Vor dem Spiegel zuhause kann man sich ungeniert auch ausprobieren
Anscheinend sind Männer immer wieder die Leidtragenden der bösen Werbung. Da läuft eine hübsche Dame über den Bildschirm und die Männer machen Reihenweise schlimme Unfälle. Männer werden dargestellt als Hormongesteuerte, wenn nicht sogar Penisgesteuerte Wesen, die den Frauen völlig ausgeliefert sind…. Wahr oder ein Mythos, den wir Frauen geniessen?
Ja und Ja – Frauen geniessen es wenn man ihnen nachsieht. Sie fühlen sich weiblich und gesehen. Sie fühlen sich schön. Nichts dagegen einzuwenden. Aber Frauen müssen sich auch wirklich gemeint fühlen. Wenn sie merken, dass derselbe Mann eh jede anschaut und jeder einen Spruch nachsagt, dann verlierts rapide an Bedeutung. Dann kommt das Gefühl auf, dass man gar nichts Spezielles ist, sondern nur eine, die eben genau wie alle anderen Frauen – Brüste und einen Po hat. In der besagten Webung, sieht man wie die Frau sich gut fühlt und wie sie es geniesst an den Männern vorbei zu segeln. Liebe Frauen genau das wirkt grad nochmals anziehend – Selbstsicherheit.
Nun zu den Männern, die schauen natürlich wirklich gerne. Nicht jeder traut sich das gleich offensiv zu machen, aber tun tuts “jeder” – und das ist auch gut so. Männer sind Augentiere und geniessen es übers Auge stimuliert zu werden. Wenn sie jung sind – so richtig im Saft ihrer Männlichkeit stehen, schiessen die Hormone auch mal übers Ziel raus. Viel wirkt anziehend und reizvoll. Mit den Jahren wird der Geschmack differenzierter. So wie beim Weintrinken: als Student ist jeder Wein toll. Sobald man mehr kennt, lernt man auch die Unetrschiede kennen und schätzen. Und nein sie sind den Frauen nicht ausgeliefert. Mann kann schon mal abgelenkt sein, aber dramatisch ist das nicht. Zum Glück haben auch diese Wesen einen freien Willen, den sie selbst steuern können.